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Einsatz von Schlupfwespen

Schlupfwespen sind in ganz Europa zu Hause und finden sich natürlich auch in heimischen Gärten. Als so genannte Eiparasiten sind die kleinen Insekten für die Landwirtschaft und auch für den begeisterten Gärtner von großer Bedeutung.

Schlupfwespen sind keine Schädlinge – im Gegenteil: sie helfen bei der Bekämpfung von ungeliebten Gartenbewohnern, wie Blattläusen, Käfern und anderen Schädlingen. Daher empfiehlt es sich nicht, gegen Schlupfwespen vorzugehen. Als biologische Schädlingsbekämpfer leisten sie einen großen Beitrag für das Gedeihen der Gartenpflanzen und der Gärtner kann guten Gewissens auf den Einsatz chemischer Mittel verzichten.

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Die kleinen Helfer stechen mit einem Stachel den Körper der Pflanzenschädlinge, beispielsweise einer Blattlaus, an und legen in ihm ihre Eier ab. Nach ein bis zwei Tagen schlüpfen dort aus den Eiern die Larven. Immer hungrig, fressen sie ihren Wirt in kurzer Zeit von innen her auf. Ist der Wirt auf diese Weise vollständig ausgehöhlt, verpuppen sich die Larven in ihm. Bereits nach fünf Tagen sind die jungen Schlupfwespen in der Lage, neuen Nachwuchs hervorzubringen. Auf diese Weise können Exemplare mancher Schlupfwespenarten in ihrem einwöchigen Leben bis zu 200 Blattläuse befallen und töten.

Auch im Haus können Schlupfwespen einen wertvollen Beitrag bei der Schädlingsbekämpfung leisten, denn auf ihrem Speiseplan stehen auch die Larven von Lebensmittelmotten. Sie haben sich als zuverlässiges Mittel in der Bekämpfung der lästigen Schädlinge bewährt. Die immer hungrigen Schlupfwespen fressen mit Vorliebe Mottenlarven und -eier.

Ist ihre Arbeit getan, verschwinden sie wieder. Inzwischen können in Geschäften, die sich auf natürliche Schädlingsbekämpfung spezialisiert haben, Schlupfwespen bezogen werden. Ihre Eier sind auf kleinen Kärtchen fixiert, die man in den befallenen Schränken auslegen kann. Auch im Einsatz gegen Kleidermotten können die Insekten gute Dienste leisten, allerdings benötigt man dabei eine größere Dosierung an Schlupfwespen. Die winzigen Insekten stechen den Menschen nicht und bleiben während ihrer Tätigkeit als Schädlingsbekämpfer nahezu unbemerkt.

Die kleinen Helfer sind bei der Bekämpfung von Schädlingen sehr viel gründlicher, als es der Mensch sein kann – und noch dazu sind sie absolut umweltfreundlich.

Schlupfwespen können u.a. gegen folgende Schädlinge eingesetz werden:

  • Lebensmittelmotten
  • Textilmotten
  • Kugel- und Messingkäfer
  • Korn-, Mais- und Reiskäfer sowie Kräuterdieb

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